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VON HEIDE FISCHER

7 Tipps für umsatzstarke Webinare

Webinare sind eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, Dein Publikum zu vergrößern und Dein Business aufzubauen. Voraussetzung ist natürlich, dass Du Dein Webinar richtig aufbaust und ein paar Regeln beachtest. In diesem Blogbeitrag stelle ich Dir 7 Marketing-Tipps für umsatzstarke Webinare vor.

Webinare sind gerade für vielbeschäftigte Frauen eine geniale Möglichkeit, ein eigenes Business aufzubauen und Einkommen zu generieren. Sie haben eine ganze Reihe Vorteile: Webinare sind keine schwere körperliche Arbeit, haben keine Reisezeiten und -kosten, sind wahnsinnig flexibel und sehr einfach umzusetzen, haben eine große Reichweite und können leicht automatisiert werden. Vielleicht fallen Dir auch noch ein paar Punkte ein, warum Du Webinare durchführst? Schreibe sie in den Kommentar!

Mit Webinaren kannst Du die Liste Deiner potenziellen Kunden problemlos erweitern, indem Du Dein Konzept Leuten vorstellst, die möglicherweise noch gar nicht erkannt haben, dass Du eine Lösung für ihr Problem h. Und für diejenigen, die den Wert Deines Angebots bereits verstehen, kann ein gutes Webinar eine Chance sein, das Verständnis, Vertrauen und die Beziehung zu Deinem Unternehmen zu vertiefen, was wiederum zu mehr und höheren Umsätzen führt.

 

7 Tipps für umsatzstarke Webinare

Vielleicht hast auch Du schon die Erfahrung gemacht, dass die Durchführung eines qualitativ hochwertigen und gleichzeitig umsatzstarken Webinars nicht so einfach ist, wie manche Gurus versprechen. Auch ich hatte eine Lernkurve und die ist noch nicht am Ende! Eine Webinarexpertin, von auch ich sehr viel gelernt habe, ist die Amerikanerin Amy Porterfield, eine Social-Media-Strategin und Online-Vermarkterin, die mithilfe von Webinaren in weniger als einem Jahrzehnt ein Multi-Millionen-Dollar-Imperium aufgebaut hat. Amy gibt folgende Tipps für ein effizientes Webinarmarketing:

 

1. Live ist besser als automatisiert (zumindest zu Beginn)

Jeder, der umsatzstarke Webinare macht, wird die Erfahrung bestätigen, dass Live-Webinare (bei denen Du live dabei bist und mit Deinem Publikum interagierst) immer besser abschneiden als zuvor aufgezeichnete oder automatisierte Webinare. Sie sagt dazu: „Wenn Du zum ersten Mal anfängst, musst Du Webinare live durchführen, damit Du sie testen und sicherstellen kannst, dass Deine Schulungen tatsächlich auf die Bedürfnisse Deiner Teilnehmer zugeschnitten sind. Das gibt Dir die Möglichkeit, auf Dein Publikum zu hören und Dinge zu testen.“

Mein Tipp dazu: Starte vorher eine Umfrage um herauszufinden, wo Deine zukünftigen Teilnehmer der Schuh tatsächlich drückt. Du kannst Dir hier eine Vorlage für die Fragen herunterladen. Passe sie inhaltlich an Deine Themen an. Ich nutze für meine Umfragen Typeform – hier reicht die kostenlose Variante, wenn du nicht mehr als 10 Fragen stellst.

Vorlage für Umfrage zu Webinarthemen

So erfährst Du, was Deine Teilnehmer brauchen

Mit dieser kleinen Umfrage kannst Du Dein Webinarthema ganz auf die Bedürfnisse Deiner Kunden zuschneiden. Du erfährst mehr über ihre Sorgen, ihre Motivation und Ziele und über das Wording, das sie verwenden. Mit diesem Wissen kannst Du Deine Teilnehmer gezielt ansprechen und Deine Webinarinhalte auf ihre Bedürfnisse zuschneiden.

2. Starte den Webinarlaunch rechtzeitig

Wenn Du schon eine große Teilnehmerliste hast, ist es sicher deutlich leichter, ein Spontan-Webinar mit einer großen Teilnehmerzahl zu machen, als wenn Du noch nicht so viele Subscriber hast. Grundsätzlich solltest Du für ein Webinar eine Vorlaufzeit von etwa 30 Tagen einplanen. Wie nutzt Du diese Zeit am besten?

Porterfield empfiehlt eine Reihe kostenloser Inhalte über die Kanäle zu verbreiten, über die Du bereits verfügst: Blogposts, Podcast-Episoden, Videos usw. zu Deinem Webinarthema und zu deinem Versprechen. Gib Deinem Publikum am Ende jedes kostenlosen Inhalts die Möglichkeit, sich für Dein Webinar zu registrieren (oder benachrichtigt zu werden, wenn Du die Registrierung öffnest).

Zum Beispiel hier: Mein Minikurs 5″Must-Have“ Webinar-Basics

In meinem kostenlosen 5-tägigen Minikurs lernst Du die 5 unverzichtbaren Basics für Deine Webinare kennen. Damit baust Du die Startrampe für Dein professionelles Webinar. Der Minikurs startet immer mittwochs. Melde Dich jetzt an und sichere Dir Deinen Platz!

Meine Erfahrung: Wenn Du bei Null beginnst, brauchst Du mindestens 60 Tage Vorlaufzeit, um zunächst bei Deinem Zielpublikum bekannt zu werden und Deine Expertise zu zeigen. Das kannst Du mit Anzeigen erreichen. Denn Amy Portefield glaubt auch, dass für diejenigen mit kleinen Listen und kleinen Budgets Facebook-Anzeigen die Lösung sind. Sie sind kostengünstig, wenn es um Anzeigen geht, erfordern jedoch einige Anpassungen und Tests. Steigere schon vorher den organischen Social-Media-Traffic mit Hilfe der von Dir erstellten kostenlosen Inhalte und ergänze diese dann mit kostenpflichtigen Anzeigen auf der jeweils aktivsten sozialen Plattform Deiner Zielgruppe (Facebook, Instagram, Twitter, Google, Pinterest usw.) In der Regel ist Facebook der richtige Weg.

 

3. Motiviere deine Teilnehmer gleich nach der Anmeldung zur Teilnahme am Webinar

Meine Erfahrung zeigt – und das wird von anderen Webinarveranstaltern auch bestätigt – dass nur 20-50% derjenigen, die sich für Dein Webinar angemeldet haben, auch tatsächlich live dabei sind. Du musst es also nicht persönlich nehmen, wenn lange nicht soviel Teilnehmer im Webinar erscheinen, wie sich angemeldet haben. Die gute Nachricht ist: Diese Leute sind auch diejenigen, die am ehesten kaufen. Um die Besucherzahl hoch zu halten, empfiehlt Porterfield, in der Woche vor dem Webinar drei bis fünf E-Mails zu versenden (sie beginnt erst etwa sieben Tage vorher, das Webinar aktiv zu bewerben). Wichtig: Jede E-Mail, die Du versendest, muss ein bestimmtes Ziel verfolgen.

Um die zukünftigen Webinarteilnehmer zur Teilnahme zu motivieren, kannst Du in Deinen E-Mails Deinen Teilnehmern Fragen stellen und sie zu Kommentaren anregen. Diese vorbereitende Interaktion wirkt sich positiv auf die Teilnehmerzahl aus!

Hier sind ein paar Beispiele:

  • Warum hast Du Dich zum Webinar angemeldet?
  • Was erwartest Du vom Webinar?
  • Gibt es etwas aus Deiner Erfahrung, das zum Gelingen des Webinars beitragen kann?
  • Immer auch die Ermutigung, persönlichen Kontakt aufzunehmen
  • Empfehlung, sich mit einem Workbook, das im Vorfeld als Freebie zur Verfügung gestellt wird, auf das Webinar vorzubereiten

4. Beteilige die Zuschauer aktiv am Webinar

In ihrem Podcast interviewte Amy Porterfield Tim Paige von Leadpages (der derzeit für die meisten in einem Zeitraum von 12 Monaten durchgeführten Webinare um einen Guinness-Buch-Weltrekord kämpft). Einer seiner Gründe für die großen Einnahmen aus Webinaren ist die Beantwortung von Fragen und das Einbeziehen des Publikums während seiner Live-Webinare, anstatt nur im Q & A-Bereich am Ende. Diesen Trend beobachte ich ebenfalls in meinen Webinaren. Es macht auch viel mehr Spaß und baut eine besondere Beziehung zu den Teilnehmern auf, wenn Du mit ihnen interagierst. Du vermeidest damit auch das komische Gefühl während des Webinars „gegen die Wand zu sprechen“.

Auf der Plattform Zoom kannst Du zum Beispiel ganz schnell kleine Umfragen erstellen, die du dann im Webinar nutzen kannst. Aber einfache Fragen und Antworten im Chat tun es auch 🙂 .

Porterfield fügt hinzu, dass Du immer versuchen solltest online zu bleiben, bis die Fragen der einzelnen Teilnehmer beantwortet sind, anstatt die Sitzung genau zur vorhergesagten Uhrzeit enden zu lassen. Denn die Leute, die noch Fragen haben, sind meist diejenigen, die kurz vor der Kaufentscheidung stehen und nur noch eine Klärung benötigen.

 

5. Das Geld liegt im Follow-up nach dem Webinar

Du kannst sicher sein: Wenn nur 20 Prozent derjenigen, die sich für das Training angemeldet haben, auftauchen, liegen noch viele potenzielle Verkäufe auf dem Tisch. Porterfield empfiehlt deshalb, nach dem Webinar noch einmal eine E-Mail-Serie mit einer zweiten Einladung zu starten, damit die Nicht-Teilnehmer die Chance bekommen, eine Aufzeichnung des Webinars zu sehen. Wichtig: Diese Aufzeichnung darf nur zeitlich begrenzt zur Verfügung stehen! Erfahrungsgemäß schauen sich die Anmelder die Aufzeichnung nicht an, wenn es keinen zeitlichen Druck gibt.

In den sieben Tagen nach dem Webinar erhalten die Nicht-Teilnehmer vier bis fünf E-Mails mit Empfehlungen, Ergebnissen und Antworten auf häufige Einwände. Tauche tief in das von Dir angebotene Programm ein und präsentiere es als Gelegenheit, die man auf keinen Fall verpassen sollte.

 

6. Schaffe Dringlichkeit

Habe immer ein „Cart Close“-Datum, nach dem Personen Dein Produkt nicht mehr zum ermäßigten Preis kaufen können oder nach dem der Zugriff auf die speziellen Boni endet. Den Teilnehmern muss bewusst sein, dass dies ihre letzte Chance ist, ein unglaubliches Angebot zu bekommen.

 

7. Es ist an der Zeit zu automatisieren

Erst wenn Du – je nach Preis und Branche – zwischen 2 und 10 Prozent Conversion-Rate erzielst (also zwischen 2 und 10% Deiner Teilnehmer kaufen Dein Produkt), solltest Du die Webinarpräsentation aufzeichnen und automatisieren. An diesem Punkt ist es an der Zeit, mit Hilfe Deines Autoresponders die notwendigen Kampagnen zu erstellen und den gesamten Trichter zu automatisieren.

Für automatisierte Webinare gibt es eine Reihe von Anbietern. Porterfield nutzt Easywebinar.com für ihre aufgezeichneten Webinare. Ebenfalls ein amerikanischer Anbieter ist EverWebinar. Ein deutsches Programm, mit dem auch ich arbeite, sind die Flytools. Im November mache ich dazu wieder ein 2-tägiges Bootcamp zur Einrichtung, zu dem Du Dich informieren und auch bereits anmelden kannst.

Online Bootcamp Webinarfly

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Tja, und wenn Du alles richtig gemacht hast und diese 7 Tipps für umsatzstarke Webinare berücksichtigst, kannst Du Dich zurücklehnen, einen leckeren Cocktail schlürfen und dabei zusehen, wie das Geld hereinkommt 🙂 .

Hast Du schon erfolgreich Webinare veranstaltet? Ich würde mich freuen, wenn Du im Kommentarbereich Deine Tipps veröffentlichst.

P.S. Nicht vergessen: In meinem kostenlosen 5-tägigen Minikurs lernst Du die 5 unverzichtbaren Basics für Deine Webinare kennen. Damit wird das Verkaufen im Webinar zum Kinderspiel. Der Minikurs startet immer mittwochs. Melde Dich hier zum kostenlosen Minikurs an!

P.P.S.: Möchtest Du Dein Webinar automatisieren? Dann ist das Bootcamp Webinarfly genau das Richtige für Dich. Melde Dich jetzt an und sichere Dir Deinen Platz!